MathMap (gezielt) anwenden - II

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Himmie04
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MathMap (gezielt) anwenden - II

Beitragvon Himmie04 » Sa 3. Mär 2012, 17:18

Über die Downloadadresse und einige Anwendungen von MathMap haben wir bereits diskutiert:

>>> hier <<<

Wer bereits viel Spaß mit dem PlugIn „G’MIC“ hatte, wird von MathMap mindestens ebenso begeistert sein! Der Spielspaß könnte einen fast noch größeren Suchtfaktor haben! :mrgreen:
Für diejenigen, die gern in Farben und Mustern schwelgen, die fasziniert sind von Kaleidoskopen & Co., ist MathMap ein "must have"!

Vor dem Einsatz solcher Filter, mit denen man bestimmte Ergebnisse ganz gezielt produzieren will, ist es immer nützlich, sich die diversen Funktionen genauer anzuschauen.

Mit MathMap habe ich mich in der letzten Zeit etwas intensiver beschäftigt und auch einiges im englischsprachigen Netz nachgelesen. Dort fiel mir die Aussage eines Nutzers auf, dass man MathMap am besten stets über

Filter > Allgemein > MathMap > MathMap

starten sollte. Guter Hinweis; der Mann hatte Recht!
Ich starte dieses PlugIn jetzt nur noch so!
(Dafür gibt es gute Gründe, die sich im weiteren Verlauf noch zeigen werden)

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Beispiele angewendeter Filter:

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Hier sind die Filter einzeln, jeder für sich, vorgestellt. Richtig interessant wird es aber erst, wenn man (wie bereits im ersten Kapitel beschrieben) mehrere Filter nacheinander/gleichzeitig anwendet!

Hier ein paar Beispiele, die ich mit MathMap erstellt habe:

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(Ein paar von den Flicken haben sicherlich Wiedererkennungswert! 8-) ) Erstellt mit Edge Detect, Scheren, Ausblenden, Slice, Pond ... usw. - meistens mehrere hintereinander)

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(Ich spiele dabei sehr gern auch mit transparenten Hintergründen, Licht und Schatten, die ich in weiteren Arbeitsschritten dazu setze bzw. gestalte)

Man kann unmöglich alle Facetten vorstellen, die MathMap bietet - Eurer Fantasie und Kombinationsfreude sind aber kaum Grenzen gesetzt!

Neben den Filtern, die MathMap 1.3.5 stdd.mäßig mitbringt, gibt es im Netz noch den einen oder anderen Filter oder ganze Filtersammlungen zum Download:

>>> zum Beispiel hier <<<

An manchen Stellen wird empfohlen, die einzelnen Filter im persönlichen Gimp-Ordner unter mathmap … und dann in die jeweiligen Unterkapitel „Distorts“, „Combine“, „Map“, usw. einzusortieren.

Folgt man dem Rat des o.g. unbekannten Nutzers, kann man einfach die komplette Sammlung in den persönlichen Gimp-Ordner

unter mathmap > expressions

speichern.
(Wenn man dann später noch sortieren will, kann man das nachholen, wenn man das unbedingt möchte!)

Wenn man dann MathMap wie oben beschrieben immer mit „MathMap“ – ganz unten startet, hat man sie alle problemlos verfügbar!

Sicher werdet Ihr feststellen, dass es einige Filter doppelt gibt: Sowohl Gimp selbst als auch G’MIC und/oder MathMap verfügen über gleichgeartete Filter. Man muss für sich heraus finden, über welchen Weg man am liebsten geht, um bestimmte Wirkungen zu erzielen. Zu viele Doppel-Scripts kann man dann auch löschen oder in einen Quarantäne-Ordner verschieben.

Mit diesem Kapitel haben wir die Funktionen von MathMap in einer groben Übersicht kennen gelernt.

Ich würde mich freuen, wenn der eine oder andere Lust hat, ein bisschen zu experimentieren und seine Ergebnisse hier vorzustellen.

Danach können wir uns in einem separaten Kapitel dem MathMap Composer zuwenden.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Himmie

Anmerkung zum Schluss: Es gibt ein paar Optionen, die nicht funktionieren (oder für die man etwas tiefer in die PlugIn-Scripte einsteigen muss), da gibt es Fehlermeldungen. Die kann man aber getrost ignorieren, weil die anderen Möglichkeiten so vielseitig sind, dass man damit genug zu tun hat!

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